Reiki-Ausbildung-Eifel
Hildegard Schlichter

Wie wir den Irrsinn doch noch stoppen können

Die Worte von White Eagle vom Stamm der Hopi Indianer zur aktuellen Situation haben mich sehr beeindruckt. Seine grandiose Botschaft, die unter anderem ausdrückt, dass wir „Widerstand zeigen können durch Singen, Tanzen, Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe“, bestätigt wieder einmal, dass die alten indigenen Kulturen unschätzbares Wissen um die universellen Gesetze bis in die Neuzeit bewahrt haben. Und vor allem: Dass es auf unsere eigenen Überzeugungen ankommt – und wir so alles verändern können!

Zwar ist für jene Menschen, die sich von den derzeitigen medialen Manipulationen weder beeinflussen noch hypnotisieren lassen, diese einmalige Zeit in der jüngeren Menschheitsgeschichte eine sehr große Herausforderung, aber nicht nur für diese. Anstatt sich jedoch am allgemeinen Irrsinn aufzureiben, an dem man im Alltag gar nicht mehr vorbeikommt, oder sich an den immer wahnwitzigeren Psychosen der Politik zu echauffieren, hilft es nur noch, die eigene Perspektive zu verändern.

Wir sind keine Beobachter!

Was bereits die alten indigenen Kulturen und Völker wussten, wird schon lange durch die Quantenphysik bestätigt, nämlich dass „das alte Wort Beobachter aus allen Büchern gestrichen werden und durch das neue Wort Teilnehmer ersetzt werden müsste“, wie es John Wheeler, Physiker an der Princeton University, treffend formulierte.

Dabei geht es konkret um die eigene Überzeugung, „wie“ wir uns selbst und die Welt sehen und welche eigene Wahrheit uns inne wohnt. Physikalische Versuche mit Atomen bestätigen beispielsweise, dass alleine schon der Beobachter die zu beobachtenden Teilchen in ihrem Verhalten verändern kann. Erinnern wir uns dazu an ein spektakuläres dokumentiertes Experiment, das bereits im Jahr 1982 real praktiziert wurde und verblüffende, ja gar weltverändernde Erkenntnisse zu Tage brachte. Zu Zeiten des Krieges zwischen Israel und dem Libanon bildeten Forscher eine Gruppe von Menschen in der Transzendentalen Meditation aus, Frieden in ihren Körpern zu fühlen und gleichzeitig davon überzeugt zu sein, dass in ihren Körpern Frieden herrsche (statt an Frieden zu denken oder dafür zu beten, dass Frieden geschehe):

Studie bestätigt: Die Erfahrung des Friedens einiger Weniger reicht aus, um äußeren Frieden zu erzeugen

„An bestimmten Tagen wurden diese Menschen zu bestimmten Zeiten an bestimmte Positionen der kriegsgeplagten Gegend gebracht. Und tatsächlich, in dem Zeitfenster, da sie Frieden fühlten, setzten die Terroranschläge aus, die Verbrechen gegen Menschen nahmen ab, es gab weniger Notaufnahmen und Verkehrsunfälle. Sobald diese Menschen ihre Übung beendeten, kehrten die Statistiken zum Normalzustand zurück. Diese Studie belegten frühere Ergebnisse: Wenn ein kleiner Anteil der Bevölkerung in sich Frieden erzeugt, spiegelt sich dieser Frieden in der Welt um sie herum.

In dieser Untersuchung wurden die Wochentage, Feiertage, selbst Mondzyklen berücksichtigt. Die Ergebnisse waren so durchgängig, dass die Forscher genau berechnen konnten, wie viele Menschen in der Erfahrung von Frieden sein müssen, damit es sich in der äußeren Welt zeigt: Die Quadratwurzel von 1 Prozent der Bevölkerung.

In einer Stadt von 1 Million Einwohner zum Beispiel sind das 100 Menschen.

In einer Welt von 6 Milliarden Menschen sind das knapp 8000. Das ist das Minimum, um den Prozess in Gang zu setzen. Je mehr Menschen damit beschäftigt sind, Frieden zu fühlen, desto schneller stellt sich die Wirkung ein.“

(Quelle: „International Peace Project in the Middle East“, aus: Der Realitäts-Code, Gregg Braden, Koha Verlag, ISBN 9783867280594).

Man stelle sich vor, die Mainstreammedien würden in den Abendnachrichten über solche phänomenalen Erkenntnisse berichten, anstatt über die neuesten bestätigten Covid-19-Fälle. Aber wenn wir uns auf die eben beschriebene Studie besinnen, ist dies gar nicht nötig. 8000 Menschen von 6 Milliarden… Nun ist auch die Ausbildung in Transzendentaler Meditation nicht einmal notwendig, um als größere Anzahl von Menschen die Wirkung zu erzielen, die wir alle im Kollektiv als einen glücklichen und zufriedenen Zustand bezeichnen würden. Es geht nicht darum, die äußeren Umstände wie beispielsweise das Impfthema oder den Lockdown zu ignorieren, schon gar nicht zu verteufeln. Vielmehr geht es darum, den IST-Zustand als das anzunehmen, was er ist. Und in diesem IST-Zustand, im Hier und Jetzt haben wir die Möglichkeit, den Frieden IN uns zu haben, zu fühlen, diesem zu danken. Dann wird der IST-Zustand zur momentanen Wahrnehmung, und alles um uns herum wird leichter, sanfter, gelassener und friedlicher. Auch wenn es manchmal nicht so einfach ist, die Perspektive dahingehend zu verändern. Doch wenn wir wissen, dass wir als Beobachter (oder vielmehr: als Teilnehmer) die äußeren Umstände alleine mit unserer Überzeugung derart beeinflussen können, dann hilft es schon, wenn man die kleinen täglichen Aufreger „sein“ lässt – ohne diese zu ignorieren, und aufhört, das Böse bekämpfen zu wollen. Sondern diese eben einfach „sein“ lässt. Dieser Prozess kann mit der Art und Weise, „was“ aufmerksam beobachtet wird, relativ leicht gesteuert werden, ohne sich gleich darin zu verlieren.

Welche Welt möchtest du erschaffen?

Liebe, Mitgefühl, Frieden, Freiheit und Zufriedenheit sind Grundbedürfnisse einer Gesellschaft, in der jeder Mensch mit einem gesunden Menschenverstand und einem warmen Herzen gerne leben möchte, daher schließe ich den Beitrag noch einmal mit den wunderbaren Worten von White Eagle:

Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen. Welche Welt möchtest du für dich erschaffen? Das ist alles, was du momentan tun kannst: – Gelassenheit im Sturm – Bleib ruhig, bete täglich – Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. Gute Dinge entstehen daraus. Das Allerwichtigste ist: Singe, tanze, zeige Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.


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